Korbflechten ist wieder „in“

Erstellt am 26. Jänner 2023 | 03:23
Lesezeit: 2 Min
Ein Korbflechtkurs bringt alte Handwerkskunst zum Leben.
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„Das wunderbare Handwerk Korbflechten erhalten, weitergeben und jung halten“, lautet das Motto von Bettina Gloggnitzer aus Pottschach (NÖ). Die gebürtige Oberwarterin gibt ihr Wissen rund um das traditionelle Handwerk Korbflechten in ihren Kursen weiter. Zwei dieser Kurse fanden in den vergangenen zwei Wochen in der Landwirtschaftskammer in Eisenstadt statt. 20 Teilnehmerinnen aus dem Bezirk Eisenstadt erlernten im Ländlichen Fortbildungsinstituts (LFI) Brot-, Einkaufs-, Ernte- und Obstkörbchen selbst zu flechten. In ein bis zwei Tagen wurde erklärt, wie das Material für die Weidekörbe entsteht sowie verschiedenste Flechttechniken geübt. Das Ergebnis sind Unikate aus Weidensträngen, die den Teilnehmerinnen in der Entstehungsphase sowie zu Hause Freude machen sollen.

„Als ausgebildete Floristin habe ich schon immer gerne mit Naturmaterialen gearbeitet. Sie sind schnell verfügbar und unglaublich vielseitig. Beim ,Tag des Brauchtums‘ habe ich Korbflechtern lange zugesehen und mich in das Handwerk verliebt. Seit 2018 gebe ich dieses Wissen weiter. Das fertige Werk in den Händen zu halten ist ein unglaublich schönes Gefühl“, schwärmt Bettina Gloggnitzer.

Viktoria Kugler vom Weingut Kugler Vinum Saxum in St. Margarethen war vom Kurs begeistert: „Mir hat der Kurs sehr gut gefallen. Es war ein arbeitsintensiver aber sehr kreativer Tag, eine super Abwechslung zu meinem Arbeitsalltag. Mich kreativ zu betätigen entspannt mich sehr – wobei das Korbflechten eine körperlich anstrengende Arbeit ist. Vielleicht flechte ich den einen anderen Genusskorb für das Weingut nun selbst.“

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