Neuer Lockdown: Was bleibt offen?. Alle Wirte, Museen und viele Sportstätten müssen schließen. Was – neben einigen ungeklärten Fragen – offenbleibt, lesen Sie hier.

Von Markus Kaiser. Erstellt am 06. November 2020 (04:33)
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Thomas Steiner testet das neue Contact Tracing System.
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Wer am Dienstag oder Mittwoch durch die Fußgeherzone zur Arbeit gegangen ist, musste zwangsläufig merken: Es ist ganz schön viel los für einen Lockdown. Die Kinderbetreuungsstätten und Schulen bis zur Oberstufe bleiben ja offen, ebenso wie Geschäfte. Die Gastronomie musste erneut schließen, in den verwaisten Wintergärten machten es sich Schüler oder mittagspausierende Angestellte mit Weckerln vom Bäcker oder Supermarkt gemütlich.

Einige Gastronomen haben wieder auf Lieferung umgestellt, andere, wie Hopfen & Söhne oder Maurizios Fischhalle sind ebenfalls Händler und planen daher gerade Öffnungszeiten extra für den Fisch/Bier-Einkauf. Vor einem großen Fragezeichen stehen die Gastronomen im BVZ-Gespräch allerdings: Wie viel darf mit Lieferung oder Handel dazuverdient werden? Um den 80 prozentigen Umsatzverlust-Ausgleich möchte natürlich keiner umfallen. Wobei auch hier Skepsis herrscht: Ein Gastronom erzählte der BVZ, dass noch nicht einmal das Geld von der „ersten Welle“ überwiesen worden sei.

Während auch die Museen und Kulturbetriebe schließen müssen, versucht die Stadt möglichst viele Services offen zu halten (siehe Infobox). Für Sicherheit sorgen soll dabei ein neues Contact Tracing System. Statt jedes Mal Listen ausfüllen zu müssen, um Kontaktketten im Corona-Fall überprüfen zu können, bietet die Stadt in Kooperation mit der Firma Datasys nun eine App namens „EASSy“ an. Diese ersetzt die Kontaktliste mit einem „QR-Code“, den man eingangs einfach nur einscannt.

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