Noch keine Maskenlieferung für Lehrer. Die Maßnahmen der Bundesregierung sehen für Lehrer verpflichtende FFP2-Masken vor. Geliefert wurden aber keine.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 05. November 2020 (04:29)
440_0008_7970965_eis45wp_vs_eisenstadt_1_.jpg
MNS-Masken. Direktorin Charlotte Kanyak-Toth kümmerte sich mit Hilfe von Stefan Horwath von der Firma Stehomed selbst um die vorgeschriebenen FFP2-Masken.
P: Wagentristl

Die Maske gehört für die (Volks-)Schüler mittlerweile zum normalen Schulalltag, nicht erst seit der jüngsten Maßnahmenverordnung der Bundeseregierung. In den Volksschulen Eisenstadt und St. Georgen etwa werden bereits seit der Sommerschule Masken getragen und Hygienevorschriften eingehalten.

Ebenso etabliert ist bereits das mehrmals tächliche Desinfizieren aller Gegenstände in den Klassenräumen und das eigene Konzept für „Chor ohne singen“ und Darstellendes Spiel mit Abstand, erklärt Direktorin Charlotte Kanyak-Toth bei einem Lokalaugenschein der BVZ — vor dem Schuleingang. Neu, seit Inkrafttreten der Verordnung am Dienstag:. Ins Gebäude dürfen schulfremde Personen allerdings nicht mehr — wenn etwa ein Federpenal vergessen wird, muss es draußen dem Schulpersonal übergeben werden. Einige Projekte und ein guter Teil der Kommunikation laufen über Zoom-Videokonferenzen oder über die Schul-App „Skooly“.

Zudem muss das Lehrpersonal verpflichtend FFP2-Masken tragen. Diese bieten wesentlich besseren Schutz für Träger und Umgebung als die herkömmliche Mund-Nasen-Maske. Laut Verordnung hätten die Masken vom Bildungsministerium und den Bildungsdirektionen der Länder zur Verfügung gestellt werden sollen. Allerdings kamen die Masken nicht rechtzeitig an. Die Direktorin entschlied daher kurzfristig die Masken selbst, mit Hilfe von Stefan Horwath von der Firma Sehomed, die Masken selbst anzuschaffen.