Mann verkaufte bei Probefahrt „geborgten Pkw“

Ein Mann machte mit einem Pkw eine Probefahrt und verkaufte diesen anschließend auf einem Parkplatz.

Erstellt am 05. Juni 2019 | 05:28
Lesezeit: 1 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_7598497_eis23df_autoverkauf.jpg
Kurios. Auf einem Parkplatz in Eisenstadt wollte ein Mann seinen Pkw verkaufen – nur handelte es sich bei dem Auto nicht um seines.
Foto: Symbolbild: Bilderbox

Ein kurioser Vorfall ereignete sich am Dienstag der Vorwoche. Es kam zu einem Pkw-Verkauf auf einem Parkplatz in Eisenstadt.

Der Kaufpreis wurde in bar übergeben. Der Kaufvertrag, zwei Fahrzeug-Schlüssel, ein Kfz-Datenauszug, die Bescheinigung der Probefahrtkennzeichen, ein Gutachten und der Zulassungsschein wurden vom Verkäufer übergeben. Danach fuhr der Käufer mit dem gekauften Pkw zu einer Zulassungsstelle in den Bezirk Oberpullendorf, um den Pkw anzumelden.

Im Zuge der Anmeldung wurde festgestellt, dass die Fahrgestellnummer im mitgegebenen Zulassungsschein mit dem Pkw nicht übereinstimmten und als Fahrzeugbesitzer ein Fahrzeughändler aufscheint.

Nach telefonischer Rücksprache mit der Firma durch die Kfz-Zulassungsstelle wurde festgestellt, dass dieser Pkw am gleichen Tag für eine Probefahrt ausgeliehen worden war.

Daraufhin wurde Anzeige bei der Polizei erstattet. Die Erhebungen ergaben, dass dieser Pkw auf einer Internetplattform zum Verkauf angeboten wurde. Verkäufer und Käufer vereinbarten einen Übergabetermin, woraufhin sich der Verkäufer bei dem Fahrzeughändler informierte, ob der Pkw noch zum Verkauf stehe und eine Probeausfahrt ausmachte.

Anschließend kam es zum vermeintlichen Verkauf. Auf einem Foto erkannte das Opfer den „Verkäufer“, und der Pkw wurde sichergestellt. Der Täter befindet sich noch auf freiem Fuß.