Prozess wegen sexueller Belästigung vertagt

Erstellt am 31. August 2021 | 10:24
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Foto: APA (Symbolbild)
Am Landesgericht Eisenstadt ist am Dienstag ein Prozess wegen sexueller Belästigung und Widerstands gegen die Staatsgewalt vertagt worden.
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Ein Mann soll sechs Frauen ans Gesäß und zwischen die Beine gegriffen, sowie seinen erigierten Penis hergezeigt haben. Als ihn Polizisten Anfang April in Bruckneudorf (Bezirk Neusiedl am See) wegweisen wollten, soll er sich losgerissen und versucht haben, einen Beamten zu schlagen. Der Angeklagte tauchte vor Gericht nicht auf.

Neben sexueller Belästigung und Widerstands gegen die Staatsgewalt werden dem Mann auch Körperverletzung und öffentliche geschlechtliche Handlungen vorgeworfen. Richterin Doris Halper-Praunias sah die Voraussetzungen für ein Urteil in seiner Abwesenheit zwar prinzipiell gegeben, wollte aber eine Gegenüberstellung mit den Opfern. Die Frauen sollten den Angeklagten identifizieren, meinte die Richterin. Er soll deshalb vorgeführt werden. Ein neuer Termin ist für 22. September geplant.

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