Reges Treiben nach Geschäftsöffnung

Reges Treiben hat am Samstagvormittag rund um die wiedereröffneten Geschäfte in der burgenländischen Landeshauptstadt Eisenstadt geherrscht.

Erstellt am 02. Mai 2020 | 13:34
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Foto: Von imtmphoto, Shutterstock.com

Zahlreiche Menschen nutzten die erste Gelegenheit, um wieder in Einkaufszentren, in Möbelhäusern oder bei Sportartikelhändlern einzukaufen, wie ein APA-Lokalaugenschein zeigte. Auch die Friseure freuten sich über volle Terminkalender.

Schon bei der Anreise zu den Einkaufszentren und Geschäften mit über 400 Quadratmetern zeigte sich am Samstag in Eisenstadt ein verändertes Bild. Auf den Straßen waren wieder deutlich mehr Autos unterwegs, es herrschte teils dichter Verkehr. Auch die Parkplätze vor den Geschäften waren großteils gut gefüllt.

Reger Andrang war insbesondere bei den Möbelhäusern und Sportartikelhändlern bemerkbar. Es herrschte ein ständiges Kommen und Gehen, vor den Kassen bildeten sich Schlangen. Zahlreiche Familien waren gekommen, um Fahrräder, Sportkleidung oder Schuhe zu kaufen. Auch im Einkaufszentrum Eisenstadt waren wieder Kunden unterwegs, einige Läden - insbesondere Kleidungsgeschäfte - blieben allerdings weitgehend leer.

Viel los war hingegen in der Fußgängerzone. Dort nutzten zahlreiche Menschen das schöne Wetter für einen gemütlichen Spaziergang. In den größeren Geschäften fanden sich auch einige Kunden ein.

Viele Burgenländer nutzten den Samstagvormittag aber auch für einen ersten Haarschnitt nach der Schließung aufgrund der Coronakrise. Vor einem Friseursalon im Einkaufszentrum hatte man für die wartenden Kunden vor dem Geschäft extra Sessel aufgestellt.

Generell würden sich die Friseure über volle Terminkalender freuen, berichtete die Wirtschaftskammer Burgenland in einer Aussendung. "Die Freude war bei Kunden und Mitarbeitern sehr groß, dass es nun wieder ans Haare schneiden und färben geht", sagte Landesinnungsmeister Diethard Mausser, der einen Salon in Jennersdorf betreibt.

Manuela Prenner, die in Pinkafeld ein Friseurgeschäft hat, wird ihre Öffnungszeiten verlängern und in zwei Teams von Montag bis Samstag arbeiten. "Eine Kundin meinte sogar, dass ihr niemand so sehr abgegangen ist wie ihre Friseurin", sagte sie. Die Sicherheitsbestimmungen seien noch gewöhnungsbedürftig, aber prinzipiell kein Problem, weil die Branche schon bisher viel Wert auf Hygiene gelegt habe, erklärte Mausser.