Sonnenlandschule will klagen. Gemeinsam mit dutzenden anderen Privatschulen will man eine Verfassungsänderung, um sich finanziell abzusichern.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 06. Februar 2017 (06:25)
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Geldsorgen. Lehrergehälter, weniger Schüler – die Sonnenlandschule hat Geldprobleme, die man mit verschiedensten Maßnahmen bereinigen wird.
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Der Vorstand der Sonnenlandschule Eisenstadt will eine Gleichstellung mit anderen konfessionellen privaten Schulen erreichen. Die Sonnenlandschule geht nicht alleine vor, sondern schließt sich einer Sammelklage beim Verfassungsgerichtshof an.

Das wesentliche Ziel dieser Klage ist, dass die Gehälter der Lehrer übernommen werden. „Das ist ein Akt der finanziellen Notwehr“, erklärt Sprechering Christina Aumayr-Hajek.

In der Sonnenlandschule werden die Lehrergehälter und andere Kosten durch Elternbeiträge und Subventionen finanziert. Derzeit kostet der Schulbesuch 390 Euro pro Monat pro Kind. Die Sonnenlandschule in Eisenstadt besuchen derzeit 63 Schüler im Grundschulalter.

Zuletzt gab es im Dezember ein „Aufstöhnen“ als nach dem Abgang einiger Schüler ein Finanzloch von rund 30.000 Euro entstanden ist. Obmann Peter Sauberer erklärte dazu, dass die Lage nach wie vor angespannt ist, der Schulbetrieb für das kommende Jahr aber gesichert ist. Ein Wunsch des Waldorf-Teams wäre, dass sich die öffentliche Hand mehr engagiert und z.B. das Schulgebäude finanziert. www.sonnenlandschule.at