Theresianum-Zubau: Schule braucht mehr Platz. Innerhalb von 18 Monaten wurden fünf Klassenzimmer, ein Gymnastikraum, ein Kreativraum und drei Musikräume gebaut.

Von Doris Fischer. Erstellt am 22. November 2018 (06:06)
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Gefeiert. Landeshauptmann Hans Niessl mit Provinzoberin Schwester Consolata, Direktorin der Höheren Schulen Edith Straussberger und NMS -Direktor Johannes Pachinger (v.r.).
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Das Theresianum am Oberberg wurde erweitert und umgestaltet. Ein neues Erscheinungsbild, die Neue Mittelschule und die Höheren Schulen haben einen gemeinsamen Internetauftritt, wurde vereinheitlicht.

Eröffnet. In einem Festakt mit Vertretern aus Politik, Schule und der Bildungsdirektion wurde der neue Schulzubau seiner Bestimmung übergeben. Fotos: Doris Fischer
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Jetzt wurde der Zubau im Beisein von Politik feierlich eröffnet. Fünf neue Klassenzimmer, ein Gymnastikraum, ein Kreativraum und drei Musikräume sowie der Multifunktionsraum wurden innerhalb von 18 Monaten errichtet.

Bildung ist Grundlage für Weiterentwicklung

„Damit entsprechen wir den Anforderungen einer modernen Schule“, lässt Schwester Consolata, Provinzoberin vom Verein Schwestern des Göttlichen Erlösers, dem Schulerhalter, wissen. Den Schwerpunkten Musikausbildung und Sport wird durch den Zubau mehr Raum gegeben. Alleine in den letzten zehn Jahren wurden rund zehn Millionen Euro in die neue Infrastruktur der Privatschule investiert.

Musikalische Umrahmung. Das Gitarrenensemble der 8b unter ihrem Lehrer Markus Pirecki eröffneten mit einem Stück aus Bolivien.
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509 Schüler der Neuen Mittelschule werden in 20 Klassen von 46 Lehrern und 470 Schüler der Höheren Schulen in 22 Klassen von 70 Lehrern unterrichtet. „Bildung ist mehr als Ausbildung“, betonte Provinzoberin Johanna Vogl in ihrer Laudatio. Ein Mehr an Räumen entspricht, so Vogl, den Anforderungen einer modernen Schule. „Neben dem Erwerb von Kompetenzen nimmt die Erziehung auf christlicher Ebene einen hohen Stellenwert ein“, so Vogl.

In die gleiche Kerbe schlägt auch Landeshauptmann Hans Niessl: „Bildung ist Grundlage, wenn sich ein Land weiterentwickeln will.“ Und auch Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner ist davon überzeugt, dass sich auf dem Bildungssektor in der Landeshauptstadt einiges tut. „Bei einer Einwohnerzahl von 15.000 werden tagtäglich 8.000 Schüler in Eisenstadt betreut“, zeigt sich Bürgermeister Steiner zufrieden.

Baustelle. Über die Sommermonate wurde fleißig am Zubau gearbeitet.
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