Eisenstadt: Genossenschaft als Antwort auf Teuerung

Erstellt am 09. Juni 2022 | 04:42
Lesezeit: 2 Min
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Bundesinnungsmeister Andreas Wirth, Bürgermeister Thomas Steiner, Raiffeisen Vorstandsdirektorin Eva Fugger und der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Erwin Tinhof (v.r.) bei der Präsentation der Energiegenossenschaft .
Foto: WM
Raiffeisen will im ganzen Land 20 Energiegemeinschaften gründen. Die erste davon wurde nun in Eisenstadt gegründet.
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Raiffeisen Burgenland will angesichts der steigenden Energiepreise noch stärker auf nachhaltige Energie setzen. Das selbsterklärte Ziel: „nachhaltige Energiegewinnung und der Aufbau regionaler Energie-Infrastrukturen im privaten, unternehmerischen und öffentlichen Bereich.“

Den ersten Schritt macht dabei die nun gegründete Energiegenossenschaft Eisenstadt eGen. In Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt soll dabei „gemeinsam mit den Bürgern“ ein Zeichen für die Umwelt und gegen explodierende Strompreise gesetzt werden, erklärt Bürgermeister Thomas Steiner. „Gemeinsam, nachhaltig und regional setzen wir ein Zeichen für die Umwelt und gegen die explodierenden Strompreise – für ein stabiles Klima und stabile Preise.“

Die Energiegenossenschaft sei ein Zusammenschluss all jener, „die gemeinsam erneuerbare Energie produzieren, speichern, verbrauchen und verkaufen, und zwar auf freiwilliger und nicht gewinnorientierter Basis“, heißt es von der Raiffeisenlandesbank Burgenland.

„Auf Basis von insgesamt 20 Energiegenossenschaften, die das gesamte Burgenland abdecken, haben Gemeinden, Vereine, Verbände, Unternehmen und jede Burgenländerin und jeder Burgenländer die Möglichkeit, sich einer Energiegemeinschaft anzuschließen“, erklärt Vorstandsdirektorin Eva Fugger.

Lob kommt dafür auch vom Bundesinnungsmeister der Elektriker, dem Steinbrunner Andreas Wirth, der betont: „Die Energiewende geht uns alle an und muss auch bei den Menschen ankommen.“

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