Ergebnisse: Autobahn ist zu laut

Erstellt am 19. September 2015 | 06:22
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Lastwagen auf nasser Fahrbahn Lastwagen auf regennasser Straße. Gefahr von Aquaplaning
Foto: NOEN, Erwin Wodicka
Die Lärmmessungen ergaben, dass Grenzwerte überschritten werden. Bürgerinitiative-Kritik wurde nun bestätigt.
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Seit vergangenem Freitag hat es die Bürgerinitiative Großhöflein schwarz auf weiß: Die Autobahn A3 ist zu laut.

„Die Messergebnisse bzw. die daraus resultierenden Berechnungen ergeben, dass bei insgesamt fünf von sieben Messpunkten der von der ASFINAG festgelegte Grenzwert überschritten wird“, beschreibt Thomas Glock von der BI Großhöflein das nun vorliegende Messergebnis.

Nun sei es für die ASFINAG an der Zeit, aktiv zu werden. Denn: Ein Schlafen bei offenem Fenster sei, so Glock, in diesem heurigen, heißen Sommer nicht möglich gewesen.

Nachfolgemeeting ist für Jänner geplant

Weitere Schritte wurden bereits im Gespräch zwischen BI und ASFINAG festgelegt: Detailmessungen auf ausgewählten Häusern sollen folgen. Dabei wird festgestellt, wie sich der Schall ausbreitet und welche Lärmschutzmaßnahmen hier zielführend seien.

„Ein Nachfolgemeeting ist für Jänner geplant“, so Glock, der fürchtet, dass der Lkw-Verkehr in Zukunft noch mehr zunehmen wird. „Die Verlängerung der A3 ist geplant. Bei Fertigstellung würden die Lkws, die jetzt über Deutschkreutz fahren, über Sopron fahren. Die Lärmbelastung würde somit weiter steigen“, ist sich der BI-Sprecher sicher.

Vonseiten der ASFINAG war bis zu Redaktionsschluss kein Statement zu erhalten.
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