Rätselraten um Skelett nach Fund in Hornstein

Erstellt am 13. November 2019 | 05:06
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Noch kein Ergebnis. Die Skelette, die bei Bauarbeiten gefunden wurden, werden nun untersucht.
Foto: Symbolbild: Bilderbox
Bei Bauarbeiten fand der Eigentümer sterbliche Überreste in seinem Keller. Die Polizei ermittelt.
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„Keine neuen Erkenntnisse gibt es hinsichtlich des Skelettfundes in einem Erdkeller in Hornstein“, versichert Helmut Marban, Sprecher der Landespolizeidirektion Burgenland. Bei Umbauarbeiten in seinem 2018 gekauften Wohnhaus stieß ein Hausbesitzer bei Grabungsarbeiten im Nebengebäude auf sterbliche Überreste. In einer Tiefe von rund 80 Zentimetern unterhalb des Fußbodenniveaus stieß er auf ein menschliches Skelett.

„Ersten Untersuchungen zufolge dürfte es sich bei dem Opfer wahrscheinlich um eine über 60 Jahre alte Frau handeln, die vermutlich nur wenige Jahrzehnte im Boden lag. Die Todesursache ist unbekannt“, stellt Marban fest. Ende Oktober machte der Hausbesitzer eine weitere Entdeckung: Im gleichen Gebäude stieß er auf einen menschlichen, skelettierten Schädel – ebenfalls von einer Frau.

Der Fund gibt den Kriminalisten Rätsel auf. Derzeit gehen die Experten von keinem archäologischen Fund aus. Es könnte sich aber auch um Skelette aus der Kriegszeit handeln. Marban kann das nicht bestätigen. „Wir warten noch die Sachverständigengutachten und Untersuchungen ab, um Klarheit zu bekommen“, so Marban. Es wird auch in Richtung Fremdverschulden ermittelt.

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