Bezirk Eisenstadt: Wirt organisierte illegale Pokerspiele

Erstellt am 09. Juni 2022 | 04:03
Lesezeit: 2 Min
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In einem Kaffeehaus im Bezirk Eisenstadt Umgebung wurde um Geld gespielt.
Foto: Symbolfoto: solosergio, shutterstock.com
Entscheidender Tipp kam aus der Bevölkerung: Zehn Spieler und „Dealer“ auf frischer Tat ertappt.
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In einem Kaffeehaus im Bezirk Eisenstadt fanden illegale Pokerspiele statt. Am 30. Mai hatte die Polizei das bessere Blatt.

An diesem Tag führten nämlich Beamte des Landeskriminalamtes, des Stadtpolizeikommandos Eisenstadt und der Finanzpolizei in dem Kaffeehaus eine Kontrolle nach dem Glücksspielgesetz durch.

Begleitet wurden sie von einem Vertreter der Bezirkshauptmannschaft Eisenstadt-Umgebung.

Ein Tipp aus der Bevölkerung hatte die ermittelnden Beamten auf die richtige Fährte gebracht.

In dem Kaffeehaus widmeten sich zehn Spieler und ein sogenannter „Dealer“ gerade einem Pokerspiel in der „Texas Hold´em“-Variante.

Laut Polizei besteht der Verdacht, dass der Geschäftsführer des Lokals in regelmäßigen Abständen derartige Poker-Spiele organisierte.

Zwei Personen werden angezeigt

Mehrere Übertretungen nach dem Glücksspielgesetz wurden festgestellt, die Pokerutensilien sowie der professionelle Pokertisch beschlagnahmt. Zumindest zwei Personen werden bei der BH angezeigt.

Waren im Burgenland 2017 103 illegale Glücksspielautomaten von der 2016 gegründeten „SoKo Glücksspiel“ beschlagnahmt worden, so liegen zu den seither durchgeführten Aktivitäten keine Zahlen vor.

„Während der Pandemie hatten viele Lokale geschlossen, wodurch die Szene derzeit eher ruhig ist“, gibt Polizeisprecher Helmut Marban bekannt. Insgesamt gehe der „Trend“ im illegalen Glücksspiel in Richtung Onlinespiele.

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