„Community Nurse“ für Purbach

Erstellt am 10. September 2022 | 05:46
Lesezeit: 3 Min
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Bürgermeister Martin Horak und Community Nurse Birgit Fischer.
Foto: zVg
Seit Monatsbeginn hat Purbach mit Birgit Fischer eine „Gemeindeschwester“.
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„Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Betreuungsmöglichkeiten in den eigenen vier Wänden kamen wir schließlich auf die Community Nurse“, erklärt Bürgermeister Martin Horak. „Gemeindeschwester“ Birgit Fischer unterstützt und berät seit Monatsbeginn nun Angehörige und Pflegende.

Die Herausforderungen für Angehörige sind oft groß, wenn ein Familienmitglied plötzlich zum Pflegefall wird. Einige Hilfesuchende wenden sich deshalb direkt an die Gemeinde. Mittels der neuen Gemeindeschwester Birgit Fischer kann nun in Purbach Abhilfe geleistet werden. So wird ab sofort nicht nur jeden ersten Montag im Monat eine kostenlose Beratung zum Thema Pflegebetreuung in der Gemeinde angeboten, sondern auch eine kostenfreie Erstberatung vor Ort. In weiterer Folge hilft die Gemeindeschwester bei der Einreichung von Förder- und Pflegeanträge und bei der Organisation einer Pflegekraft. Somit habe man mit einer Gemeindeschwester den Vorteil, die unterschiedlichen Angebote diverser Betreuungseinrichtungen zu koordinieren und bestmöglich abzustimmen.

„Ich würde den Beruf jederzeit nochmal wählen, da ich es liebe, persönlichen Kontakt mit den Klienten zu haben und Freude daran habe, diese auch ins hohe Alter begleiten zu dürfen.“
Community Nurse Birgit Fischer

Nicht nur Bürgermeister Martin Horak, sondern auch Birgit Fischer selbst ist von dem Konzept überzeugt: „Ich finde die Umsetzung einer Gemeindeschwester eine tolle Idee. Es gibt bestimmt einige Dinge, die besprochen werden müssen oder wo ich unterstützend helfen kann. Wir arbeiten mit Ärzten, Therapeuten, Behörden, Sozialpartnern Hand in Hand und können rasche Hilfe gewährleisten.“ Die Pflegeassistentin mit Leib und Seele freut sich auf ihre Tätigkeit in der Gemeinde und führt weiter aus: „Ich würde den Beruf jederzeit nochmal wählen, da ich es liebe, persönlichen Kontakt mit den Klienten zu haben und Freude daran habe, diese auch ins hohe Alter begleiten zu dürfen.“

Start für fünf betreubare Wohnungen

Darüber hinaus wurden im Zuge des Projektes der „Neuen Eisenstädter“-Siedlungsgenossenschaft“ fünf Wohnungen für „Betreubares Wohnen“ reserviert, welche speziell adaptiert werden, um pflegebedürftigen Menschen eine barrierefreie Wohnmöglichkeit zu bieten. Insgesamt bietet die Gemeinde damit in Zukunft ein breites Spektrum an Betreuungsmöglichkeiten. „Wir hoffen, mit der neuen Beratungsmöglichkeit eine wesentliche Erleichterung für pflegebedürftige Personen und deren Angehörige zu schaffen“, so Horak.

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