Ruster Feuerwehr hat jetzt mehr PS zum Bergen. Das neue Lösch- und Bergefahrzeug der Stadtfeuerwehr Rust löst seinen 26 Jahre alten Vorgänger offiziell ab.

Von Nina Sorger. Erstellt am 04. Juli 2017 (05:56)
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Eingeweiht. Kommandant-Stellvertreter Christoph Freiler, Bürgermeister Gerold Stagl, seine Vizes Andrea Kargl-Wartha und Luzia Drawitsch, die Fahrzeugpatinnen Petra Neulinger und Barbara Schandl sowie Kommandant Harald Freiler.
BVZ

Ein feierlicher Generationenwechsel der besonderen Art fand Ende Juni bei der Freiwilligen Stadtfeuerwehr Rust statt: Das neue Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung (LFBA) wurde geweiht und löst damit auch offiziell das alte LFB ab.

„Das alte Auto ist einfach in die Jahre gekommen, hatte zu viele Mängel – wir hätten kein Pickerl mehr dafür bekommen, also haben wir uns zum Kauf eines neuen entschieden, mit dem wir nun auf dem neuesten Stand der Technik sind“, erklärt der stolze Feuerwehrkommandant Harald Freiler.

Das neue LFBA verfügt über eine komplette Bergeausrüstung mit einem hydraulischen Rettungssatz, einem Notstromaggregat, einem 1.000 Liter fassenden Wassertank, einer Seilwinde für ein Gewicht von fünf Tonnen, einem Flutlichtmast, einer Verkehrsleiteinrichtung, drei Atemschutzgeräten und einer Tragkraftspritze.

Und: „Es hat 300 PS, damit kommen wir wesentlich besser voran als mit dem alten 90-PS-Auto“, freut sich Freiler. Das neue Ruster LFBA ist eines der ersten, die über die Bundesbeschaffungsgesellschaft angeschafft wurden, und kostete 366.000 Euro. 160.000 Euro davon übernimmt das Land, den Rest teilen sich Stadtgemeinde und Feuerwehr.