22-Jähriger verlor Geldbörse mit „Falschen Fünfzigern“. Im Stadtgebiet von Eisenstadt wurde vergangenes Wochenende eine Geldbörse mit brisantem Inhalt aufgefunden und bei der Polizei abgegeben. Wie sich bei näherer Betrachtung durch die Polizeibeamten herausstellte, enthielt die Börse drei gefälschte Fünfzig-Euro-Banknoten.

Von Nina Sorger. Erstellt am 26. September 2018 (13:26)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Symbolbild
APA (dpa)

Da sich neben dem Falschgeld auch ein Ausweis in der Geldbörse befand, wurde ein 22-jähriger Mann aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung ermittelt. Über die Herkunft der „falschen Fünfziger“ befragt, gab der Mann an, er habe zehn Stück der gefälschten Banknoten per Internet, im sogenannten „Darknet“, bestellt und mittels Bitcoins bezahlt. Nachdem er das Falschgeld per Post erhalten hatte, kaufte er damit  im September 2018 mehrmals in Wien Suchtmittel für den Eigengebrauch ein.

Die drei „Falschen Fünfziger“ wurden von der Polizei beschlagnahmt, der 22-jährige Mann wird bei der Staatsanwaltschaft Eisenstadt wegen Weitergabe von Falschgeld und wegen Übertretung nach dem Suchtmittelgesetz angezeigt.