Eisenstadt probte für den Ernstfall

Erstellt am 19. Juni 2022 | 04:55
Lesezeit: 2 Min
Rund 100 Einsatzkräfte waren bei der Waldbrand-Großübung beteiligt.
Werbung

Mit über 100 Beteiligten von Feuerwehr, Polizei und Rettung war die Großübung in der Vorwoche die bisher größte ihrer Art in der Landeshauptstadt. Unter Realbedingungen und in gleich mehreren Einsatzabschnitten probten die Feuerwehren aller drei Ortsteile bei einem simulierten Waldbrand für den Ernstfall.

Beim Kogelweg am Hetscherlberg sorgte eine Nebelmaschine für Rauch, im Einsatz waren auch eine Hundestaffel, Drohnen und Spezialequipment wie Löschrucksäcke, die erst im Vorjahr von der Stadt angekauft worden waren. Geprobt wurde zwei Stunden lang in einem 15 Hektar großen Waldgebiet.

Wie dringlich das Thema ist, hob auch Feuerwehr-Pressesprecher Philipp Dorner hervor und verwies etwa auf den 115 Hektar großen Waldbrand an der Rax oder auf einen Flurbrand über zwölf Hektar, der im Vorjahr die Floriani der Landeshauptstadt auf Trab hielt.

„Viele Wohnsiedlungen grenzen direkt an den Wald. Das bedeutet, dass so ein Waldbrand nicht nur lebensgefährlich für die Einsatzkräfte, sondern auch für Anrainer sein kann“, so Bürgermeister Thomas Steiner, der sich vor Ort selbst ein Bild von der Übung machte.

Das Übungsszenario sah dabei einen Brand im südlichen Bereich des Hetscherlberges ist aus unbekannter Ursache vor. Der aus Norden kommende Wind treibe die Flammenfront Richtung Wohngebiet — ein Szenario, für das die Einsatzkräfte in Theorie und Übungseinsätzen ihre Abläufe perfektionieren, um im Ernstfall bestens gerüstet zu sein.

Werbung