Purbachs Jugend muss zahlen. Der Jugendclub Purbach muss nach Finanzprüfung 10.000 Euro zahlen – „Summerside“ soll heuer dennoch stattfinden.

Von Sigrid Janisch. Erstellt am 21. Januar 2017 (06:05)
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Team. 2015 veranstaltete das Team um Dominik Hermann (3.v.l.) noch das „Summerside“.
BVZ, Janisch

Der Jugendclub Purbach musste 2016 das „Summerside“ absagen, da der Verein einer Finanzprüfung unterzogen wurde (die BVZ berichtete): „Wir hatten eine Nachzahlung von rund 10.000 Euro“, bestätigt Obmann Dominik Hermann.

Neuer Jugendraum musste warten

„Als wir von der anonymen Anzeige erfahren haben, haben wir alle Projekte vorläufig auf Eis gelegt. Das Geld vom Fest, für das alles richtig angemeldet war, haben wir dann auch für die Nachzahlung gebraucht, da das Finanzamt unsere Aktivitäten nicht als gemeinnützig sah“, so Hermann.

„Der Verein war immer gemeinnützig und unparteilich. So steht es in den Statuten und für mich war das immer klar“, so Hermann. So sammeln die Mitglieder des Vereins jedes Jahr die Christbäume und entsorgen diese. Die Einnahmen vom Fest „Summerside“ werden gespendet beziehungsweise Projekte damit umgesetzt.

2016 wollte man den Beachvolleyballplatz herrichten und sich an der Sanierung des Kinderspielplatzes beteiligen. Das Jugendheim sollte auch saniert werden.

„Es sollte ein neuer Jugendraum für die Jugend Purbachs entstehen. Auch das musste nun warten“, so Hermann. „Mir tut es um die Projekte leid. Wir schauen nun, ob wir unsere Statuten ändern müssen, damit wir in diesem Jahr problemlos das „Summerside“ veranstalten und damit die Projekte umsetzen können. Wir werden dabei auch sehr von der Gemeinde unterstützt“, sagt er.