Sabine Weinreich: Schnelle Hilfe vor Ort. Sabine Weinreich ist First Responder in Schützen. Somit hilft sie nicht nur beruflich, sondern auch in ihrer Freizeit.

Von Sigrid Janisch. Erstellt am 29. Januar 2017 (06:15)
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Bereit. Im Notfall wird Sabine Weinreich mitinformiert.
BVZ, Janisch

Seit über 20 Jahren ist Sabine Weinreich als diplomierte Krankenschwester tätig. Zum Roten Kreuz kam sie aber erst vor rund fünf Jahren.

„Als ich noch in Wien gearbeitet habe, hat es sich nicht so ergeben. Nach meinem Wechsel ins Krankenhaus in Eisenstadt habe ich den damaligen Freiwilligenkoordinator angerufen, um mich zu informieren. Dabei hat sich herausgestellt, dass schon zwei Wochen später der nächste Ausbildungskurs für Sanitäter anfängt. Den habe ich dann gemacht“, erzählt Sabine Weinreich.

Handy immer griffbereit

„Damals war es eine Art Ausgleich zu meinem Beruf. Seit ich in der Unfallabteilung bin, ist es eher ein Zusatz“ , so Weinreich.

Das sie den First Responder erst im Mai letzten Jahres übernahm hatte praktische Gründe: „Die Kinder waren da noch zu klein. Ich konnte nicht einfach zu einem Einsatz fahren und sie allein lassen“, erklärt sie.

„Komme ich zu einem Notfall, sind die Menschen oft überrascht und fragen: `Warum ist das so schnell gegangen?‘ weil sie das System rund um den First Responder noch nicht kennen“, so Weinreich. Für sie hat sich seit der Übernahme auch etwas geändert: „Ich habe nun das Handy immer bei mir und griffbereit. Früher habe ich es öfter gesucht“, schmunzelt sie.