Eisenstädter HAK-Lehrerin: drei Wochen in Afrika. HAK-Lehrerin Petra Fister verbrachte drei Wochen in tansanischem Waisenhaus und lehrte Kids Grundlagen von Marketing.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 04. September 2017 (06:05)
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Verkauf. Petra Fister zeigte den afrikanischen Schülern, wie sie ihre Textilien vermarkten können.
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HAK-Lehrerin Petra Fister verbrachte ihre heurigen Ferien auf besondere Weise: Sie arbeitete drei Wochen lang als Freiwillige in einem Waisenhaus in Moshi, Tansania. „Ich wollte sowas schon länger machen und habe dann im Internet gesehen, dass es auch Kurzzeitprojekte gibt, an denen man teilnehmen kann – da habe ich mich entschieden“, erzählt die Eisenstädterin.

Herzlich. Petra Fister wurde von ihren Schützlingen im Waisenhaus in Moshi liebevoll „Mama Petra“ genannt und war begeistert von der sonnigen Art der afrikanischen Kinder und Jugendlichen. Foto: Privat
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Hauptsächlich widmete sie sich der Versorgung der Kinder im Alter von drei bis 14 Jahren, hatte aber auch die Gelegenheit, in der angeschlossenen Schule für die 14- bis 18-Jährigen mitzuwirken.

„Tansania ist ein Entwicklungsland – nicht alle Kinder haben die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen, und in den Schulen gibt es weder Unterrichtsmaterialien noch offenen Unterricht“, so Fister.

Sie versuchte, vor allem den Schülern der Nähschule, einfache Grundlagen in den Bereichen Marketing, Rechnungswesen und Projektmanagement zu vermitteln.

„Die Schüler dieser Schule fertigen in Handarbeit wunderschöne Textilien, wie Kleider und Taschen, an. Ich habe ihnen zu vermitteln versucht, wie sie ihre Textilien präsentieren und somit eine neue Einnahmequelle für die Schule und das Waisenhaus erschließen können. Mittlerweile haben sie einen eigenen Shop gestaltet“, erzählt Fister stolz.

„Mama Petra“, wie sie von ihren Schützlingen genannt wurde, steht weiter in Kontakt mit dem Waisenhaus, um die Schüler bei der weiteren Umsetzung zu unterstützen: „Die Arbeit mit den Kindern war eine wundervolle, bereichernde Aufgabe.“ Und deshalb soll es im kommenden Sommer wieder für einige Wochen nach Afrika gehen.

Herzlich. Petra Fister wurde von ihren Schützlingen im Waisenhaus in Moshi liebevoll „Mama Petra“ genannt und war begeistert von der sonnigen Art der afrikanischen Kinder und Jugendlichen. Foto: Privat
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