Diözese Eisenstadt feierte 60-jähriges Jubiläum

Gedenkgottesdienst auch im Zeichen von "100 Jahre Burgenland". Doskozil hob gute Partnerschaft hervor. Gemeinsame Gedenkstätte geplant.

Aktualisiert am 24. Mai 2021 | 20:12

Die Diözese Eisenstadt hat am Pfingstmontag bei einem Gedenkgottesdienst ihr 60-jähriges Jubiläum gefeiert. Die Feierlichkeiten der Diözese, die am 15. August 1960 von Papst Johannes XXIII. errichtet wurde, waren im Vorjahr aufgrund der Coronakrise stark eingeschränkt. Nun wurden sie gemeinsam mit dem 100-Jahr-Jubiläum des Burgenlandes begangen. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) hob dabei die "gute Partnerschaft" hervor. Auch eine gemeinsame Gedenkstätte ist geplant.

Das Burgenland stehe für Vielfalt und Zusammenhalt. "Die Vielfalt der Kulturen, Volksgruppen und Konfessionen gab nie Anlass zu Konflikten und Dissens. Sie stand immer im Zeichen einer großartigen Gemeinsamkeit", betonte Doskozil, der sich bei allen Mitarbeitern und Bischöfen der Diözese in den vergangenen 60 Jahren bedankte. 

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Anlässlich des gemeinsamen Jubiläums, „60 Jahre Diözese – 100 Jahre Burgenland“, wird ein gemeinsames Projekt verwirklicht: In Deutsch Jahrndorf werden Land und Diözese eine künstlerisch gestaltete Gedenkstätte errichten, die sich mit dem Thema „Grenze“ auseinandersetzt. „Teilen, füreinander da sein, zusammenhalten: diese Eigenschaften prägen seit 100 Jahren das Burgenland und seit über 60 Jahren die Diözese.“