Eisenstadt: „Klartext“ will mehr „Direkte Demokratie“

Erstellt am 25. August 2022 | 05:17
Lesezeit: 2 Min
Günter Kirchknopf mit der neuen Liste Klartext
Rathaus Eisenstadt. Hier möchte Günter Kirchknopf mit der neuen Liste Klartext am 2. Oktober einziehen.
Foto: BVZ Archiv; zVg
Günter Kirchknopf will sich für mehr Bürgerbeteiligung einsetzen. Klimaneutralität brauche externes Know-how.
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„Ich möchte meinem Enkelkind eines Tages in die Augen schauen können und sagen, dass ich mein Bestes für nachfolgende Generationen getan habe“, erklärt Günter Kirchknopf seinen Schritt in die Politik. Er kandidiert am 2. Oktober für die Liste „Klartext“.

Als einen seiner wichtigsten Politikinhalte nennt er die Bürgerbeteiligung: „Ich werde mich im Sinne einer direkten Demokratie dafür stark machen, dass den Menschen, die hier leben, auch alle Möglichkeiten gegeben werden, ihre Stadt zu gestalten.“ Die Menschen sollten mitbestimmen und nicht etwa mit Gebührenerhöhungen konfrontiert werden.

„Neue Wohntypen“ sollen Wohnen leistbar machen

Bei einem der wichtigsten Eisenstädter Themen, der Schaffung von leistbarem Wohnraum, tritt Kirchknopf im BVZ-Interview für „neue Wohntypen“ ein, wie Kurzzeitmiete oder kleine Wohnparks auf – und das ist der entscheidende Unterschied zur derzeitigen Politik – Gemeindegrund. Gemeinschaftlich genutzte Räume sollen die neuen Wohnmodelle sozial- und klimafreundlicher machen und vor allem bezahlbar für Menschen in allen Lebenssituationen.

Um die Landeshauptstadt dem Ziel der Klimaneutralität näher zu bringen, möchte Kirchknopf externes Know-howeinholen: „Ich möchte ein Gremium aus Wissenden bilden, also Menschen, die sich unentgeltlich einbringen und mit denen wir eine Mittelfriststrategie und eben keine Luftschlösser für Energie, Abfall, Verkehr, Boden und Wasser erstellen. Denn nur ein zusammengesetztes Puzzle ergibt ein ganzes Bild.“

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