Zarits schafft in Wulkaprodersdorf die Absolute

Erstellt am 07. Oktober 2022 | 06:22
Lesezeit: 2 Min
Nach UDW-Aus je zwei Mandate mehr für ÖVP und SPÖ . Liste Wulkaprodersdorf verpasst den Einzug.
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Es galt im Vorfeld als eines der spannendsten Duelle des Bezirks, jenes zwischen Amtsinhaber Friedrich Zarits (ÖVP) und dem stellvertretenden SPÖ-Landesgeschäftsführer René Pint – gerade auch in Hinblick auf, durch den UDW-Abschied „frei gewordene“, vier Mandate.

Obwohl Pint bei der Bürgermeisterwahl mit plus neun Prozentpunkten gegenüber dem 2017er-Ergebnis seines Vorgängers Markus Krojer einen mehr als dreifach höheren Zugewinn als Zarits (+ 2,6 Prozentpunkte) einfahren konnte, reichte es nicht für das Bürgermeisteramt – Zarits blieb mit 55 Prozent der Stimmen vorne.

Von den UDW-Mandaten wanderten je zwei zur ÖVP (nun 12) beziehungsweise zur SPÖ (nun 9), womit Zarits und sein Team nun auch im Gemeinderat die absolute Mehrheit halten. Der 2,02 Meter große neue, alte Ortschef freute sich „riesig“, so seine erste Reaktion: „Ich bedanke mich herzlich bei meinem Team, das gelaufen ist, um den Leuten unsere Ideen näherzubringen und bei allen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben.“

Pint zeigte sich als fairer Verlierer: „Gratulation an den Bürgermeister und danke auch an mein Team! Wir haben uns nichts vorzuwerfen, wir haben unser Bestes gegeben.“ Auf dem Ergebnis könne man aufbauen, so Pint, der auch Vizebürgermeister bleiben wird: „Wir bleiben dran, wir halten Kurs. Ich habe schon einiges im Kopf!“

Einzelkämpfer Sascha Lang verfehlte mit seiner Liste Wulkaprodersdorf mit 3,4 Prozentpunkten den Einzug in den Gemeinderat: „Wenn die Bürger Schwarz-Rot wollen, dann ist das so. Ich hatte nichts zu verlieren. Wir werden ja sehen, was dann weitergeht.“

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