Wimpassing an der Leitha

Erstellt am 01. Mai 2017, 06:33

von Nina Sorger

Wimpassing: Pöschl ersetzt Menitz. Nun ist fix: Vizebürgermeister Thomas Menitz ist nicht Spitzenkandidat der ÖVP Wimpassing. Marion Pöschl tritt an.

Tritt an. Quereinsteigerin Marion Pöschl.  |  ÖVP Wimpassing

Ein neues Gesicht soll die ÖVP Wimpassing in den Wahlkampf zur Gemeinderatswahl im Oktober führen: Marion Pöschl ist die neue Spitzen- und Bürgermeisterkandidatin der Partei.

Tritt ab. Der derzeitige Vizebürgermeister Thomas Menitz. Foto: Sorger  |  Nina Sorger

Noch zu Jahresbeginn hieß es in Wimpassing, dass der derzeitige Vizebürgermeister Thomas Menitz in die Fußstapfen von Bürgermeister Josef Wolowiec treten soll. Eine vorzeitige Amtsübergabe wurde „aus Zeitgründen“ immer wieder hinausgeschoben (die BVZ berichtete).

„Ersten Einblick durch Tourismus gewonnen“

Was hat die 46-Jährige, die seit 30 Jahren in Wimpassing lebt und als Friseurin und Psychosoziale Beraterin arbeitet, zur Kandidatur bewogen? „Ich habe einen ersten Einblick durch den Tourismus gewonnen. Vor einiger Zeit wurde ich gefragt, ob ich das machen möchte, und habe es mir gut überlegt. In Wimpassing wurden viele Projekte umgesetzt, die gut geplant wurden. Das würde ich gerne fortsetzen“, erklärt Pöschl, die auch den Verein „Dorfgestaltung – Unser Wimpassing“ als Obfrau leitet.

„Meine persönliche Herzensangelegenheit ist es, die Menschen und Vereine einander wieder näher zu bringen und die heimischen Lokale als wichtige gesellige Treffpunkte in unserer Gemeinde zu stärken. Ich hoffe, dass es uns durch eine gute und respektvolle Zusammenarbeit gelingt, die Zukunft unseres Wimpassing gemeinsam erfolgreich zu gestalten.“

Sie nennt auch konkrete Vorhaben, die sie als Bürgermeisterin umsetzen würde: „Vorrangig sind der Umbau der alten Schule zum Gemeindeamt, ein Verkehrskonzept und die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED – all das wurde bereits im Gemeinderat beschlossen. In weiterer Folge wäre es auch schön, wenn wir speziell für die Wimpassinger leistbare Bauplätze schaffen könnten. Aber das gehört sehr genau geplant, man muss schauen, ob und wo es überhaupt Gründe dafür gibt.“