Vererben mit gutem Gewissen: Initiative klärte in Eisenstadt auf

Erstellt am 27. Mai 2022 | 04:55
Lesezeit: 2 Min
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Testamentsspenden-Aufruf. Vergissmeinnicht-Leiter Markus Aichelburg, Erb-recht-Experte Heinz Manninger und Harald Jankovits (Sterntalerhof).
Foto: Kaiser
Spenden via Testament für Ehrenamtliche sehr wichtig, aber im Burgenland selten.
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Soziale Vereine sind auf Spenden angewiesen, in Österreich werden diese Spenden sehr oft testamentarisch verfügt. Gerade im Burgenland wird diese Möglichkeit, über den „letzten Willen“ eine Organisation mit Spenden zu bedenken aber selten in Anspruch genommen. Daher klärte die Initiative „Vergissmeinnicht“ am vergangenen Montag im Haus der Begegnung über diese Möglichkeit auf.

Rund 100 Mitglieder-Organisationen aus allen gemeinnützigen Bereichen sind Teil dieser Initiative, die gemeinsam mit der Notariatskammer seit genau zehn Jahren kostenlos aufklärt, was bei einem Testament und dem Wunsch nach einer Testamentsspende beachtet werden sollte. Seit der Gründung von Vergissmeinnicht im Jahr 2012 konnte das Interesse an einer Testament-Spende bereits verdoppelt werden.

Zentrale Motive der Menschen im Burgenland zu Testamentsspenden an gemeinnützige Organisationen ist der Wunsch, in Erinnerung zu bleiben und nach dem Ableben etwas Gutes zu tun, ergab eine Vergissmeinnicht-Studie.

„Wir haben bereits bereits zweimal eine Testamentsspende erhalten. Durch diese ergeben sich Möglichkeiten, die wir bei den üblichen Spendenbeträgen von fünf oder zehn Euro nicht haben, aber die dringend notwendig sind, wie bauliche Maßnahmen“, erklärt Harald Jankovits, der Geschäftsführer des Sterntalerhofs.

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