Neues Wohnangebot für Jung und Alt in Klingenbach

Erstellt am 30. Juni 2022 | 04:04
Lesezeit: 2 Min
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So sehen die Pläne für das künftige Projekt aus.
Foto: Planungsbüro bmk
In Klingenbach sollen sieben „betreubare“ Wohnungen für ältere Einwohnerinnen und Einwohner sowie leistbare Startwohnungen für junge Leute entstehen.
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Unterschiedlichen Wohnbedürfnissen der Generationen soll in der Gemeinde mit einem neuen Projekt verstärkt Rechnung getragen werden.

Auf der Ödenburgerstraße vis-à-vis vom Dr. Karl-Renner-Platz sollen einerseits Wohnungen für „betreubares Wohnen“ und andererseits sogenannte Starterwohnungen errichtet werden, so Bürgermeister Richard Frank (SPÖ) gegenüber der BVZ.

Ein entsprechender Baurechtsvertrag mit der Oberwarter gemeinnützigen Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft (OSG) als Errichter wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung einstimmig abgesegnet.

Konkret sind sieben Einheiten für „betreubares Wohnen“ und acht Starterwohnungen plus Gemeinschaftsraum für die Bewohner geplant. Zusätzlich soll es auch einen weiteren Gemeinschaftsraum und einen „Arzt- beziehungsweise Pflegeraum“ geben, welche der Gemeinde zur Verfügung stehen werden, wie Frank betont: Der Spatenstich für das Projekt ist noch im kommenden Herbst geplant, die Fertigstellung wird gegen Ende des Jahres 2023 erwartet.

Verkehrssicherheit: Fahrbahnteiler und Radweg

Auch im Bereich der Verkehrssicherheit werden zusätzliche Maßnahmen gesetzt. So wurde im Gemeinderat die Errichtung eines Fahrbahnteilers bei der Ortseinfahrt von Siegendorf kommend beschlossen. „Es gab anhaltende Anrainerbeschwerden wegen überhöhter Geschwindigkeit. Zu berücksichtigen war auch, dass sich hier viele Familien mit Kindern niedergelassen haben“, begründet der Ortschef die Entscheidung. Mit den Arbeiten – inklusive für fünf Lichtpunkte – soll noch Anfang Juli begonnen werden.

Weiters soll ein Radweg an der L 271, der Klingenbacher Straße – auf der rechten Seite von Siegendorf kommend – , geschaffen werden. Dieser sei als Anbindung zum Einkaufszentrum Siegendorf gedacht., so Bürgermeister Frank. Gespräche mit Anrainern betreffend Abtretungen seien bereits geführt worden.

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