Leithaprodersdorfer Radwallfahrt nach Rom

Erstellt am 15. Juni 2022 | 07:01
Lesezeit: 2 Min
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Frühmorgendlicher Aufbruch. Karl Wallner, Christian Paulhart, Gerhard Maener, Gerhard Cecil, Herbert Rybar und Manfred Pöschl und Begleiter Josef Fekete wurden von Ortschef Martin Radatz (l.) verabschiedet, Pater Stefan Vukits (r.) erteilte den Reisesegen.
Foto: zVg
Sechs Mitglieder des Rennradvereins Athletics Leithaprodersdorf zog es zum zweiten Mal nach 2013 wieder in die „Ewige Stadt“.
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Enorme Distanzen zurückzulegen, ist für die befreundeten Pedalritter nichts wirklich Neues mehr. Bereits die erste Radreise vor neun Jahren ging in die Hauptstadt Italiens. „Unsere längste Tour bisher war aber jene nach Amsterdam im Jahr 2014 - das waren rund 1.400 Kilometer“ erinnert sich Manfred Pöschl. Bevor Corona der Radreiselust der Truppe vorerst einen Riegel vorschob, war es 2019 noch nach Paris gegangen.

Was den heurigen sechs Teilnehmern – alle „um 50 plus, der älteste ist 60 plus“ – gemein sei: „Grundsätzlich die Freude am Radfahren, andere Länder sprichwörtlich zu ,er-fahren‘. Spaß und Schmäh dürfen natürlich aber auch nicht zu kurz kommen.“

Los ging es am Morgen des 9. Juni. Die Radler und Josef Fekete, die „gute Seele im Begleitfahrzeug“, wurden am Kirchenplatz von Bürgermeister Martin Radatz, Familie und Freunden verabschiedet, Pater Stefan Vukits spendete den Reisesegen.

Praktisch als Reisetagebuch fungierte von Beginn weg ein Blog auf der Vereinshomepage der Athletics Leithaprodersdorf, über den Interessierte die Eindrücke und Erlebnisse der Radreisenden mitverfolgen können.

Am ersten Tag wurden demnach bei „bescheidenen“ Witterungsverhältnissen – phasenweise starkem Wind und strömendem Regen – bereits rund 170 Kilometer zurückgelegt, wettermäßig schon ein wenig freundlicher verlief dann der Freitag. Tag drei brachte den Grenzübertritt nach Bella Italia und einen gewaltigen Temperaturanstieg auf rund 37 Grad.

Anhaltende Hitze sowie erste kleinere Verschleißerscheinungen machten den Sportlern tags darauf zu schaffen, wie es hieß. Die meisten Strapazen wieder vergessen ließ dann allerdings die malerische Kulisse der Toskana an Tag fünf.

Die Ankunft in Rom war letztendlich für Mittwoch geplant. Gemeinsam mit den per Flugzeug angereisten Gattinnen werde man bis Sonntag bleiben, so Pöschl.

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