Tag 2: Bezirk Eisenstadt Umgebung. Die zweite Tagesetappe führt am 28. Mai wieder an eine Grenze, diesmal aber an die ungarische Grenze nach Siegendorf.

Von BVZ Marketing. Erstellt am 26. Mai 2019 (23:31)
Ein Station des zweiten Tages ist jene bei den Siegendorfer Hügelgräbern. Um 15 Uhr gibt’s dort eine Labestation.
Gemeinde Siegendorf

 Start beim Kastell Siegendorf

 Start der „Großen Burgenland Tour“ an Tag 2 ist beim Kastell Siegendorf, einer ehemaligen Wasserburg und dem heutigen Gemeindeamt. 

Von der Ferne sieht man die Reste der ehemaligen Zuckerfabrik, die von Conrad Patzenhofer gebaut und im 19. und 20. Jahrhundert ihren Höhepunkt in der Zuckerproduktion erlebte. Weiter geht es Richtung Klingenbach zu einer ehemaligen Hirtenhöhle. Nach rund fünf Kilometern durch die steppenartige Puszta erreichen die Teilnehmer den sogenannten Pusztahof, einen ehemaligen Meierhof der Familie Esterházy, der durch einen Brand zerstört wurde.

Nach der Mittagsrast in den ehemaligen Gesindehäusern geht es entlang der ungarischen Grenze weiter. Nach rund sechs Kilometern erreicht man einen archäologisch interessanten Platz: die vier Grabhügel der Čaka-Kultur (Kultur der Bronzezeit um 1200 v. Chr.). Im Größten befand sich eine Steinkiste. Der Leichenbrand des mit Lanze, Messer und Schwert beigesetzten Mannes wurde zusammen mit einem Tongeschirrsatz, einer bronzenen Gewandnadel und einem Rasiermesser gefunden. In den benachbarten Hügeln wurden Gräber von Männern und Frauen entdeckt.
Nach insgesamt knapp 19 Kilometern geht es retour nach Siegendorf.

Der Abend wird im Kastell Siegendorf – selbstverständlich bei Tamburica-Klängen – ausklingen.

Tagesprogramm im Detail:

  • 8.30 Uhr: Treffpunkt und Frühstück beim Kastell Siegendorf
  • 9.00 Uhr: Start der Wanderung
  • 10.00 Uhr: Labestation Hirtenhöhle Siegendorf
  • 12.00 Uhr: Mittagessen im Pusztahof
  • 15.00 Uhr: Labestation Hügelgräber
  • Ab 16.30 Uhr: Abendevent im Kastell Siegendorf, Einstieg in „Burgenland heute“, Tamburica Siegendorf, MV Siegendorf, „Vintage“