Benefizprojekt: Schnaps für Pfarrheim-Modernisierung. Aus Zwetschken des Pfarrgartens wurde Schnaps gebrannt, der für Modernisierung des Pfarrheims verkauft wird.

Von Doris Fischer. Erstellt am 10. Dezember 2017 (06:11)
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Abgefüllt. Schnapsbrenner Christian Zöchmeister, Pfarrer Damian Prus und Mitinitiator Bernhard Sommer (v.l.) brachten die Schnapsfässer in die Pfarrkirche.
Privat

Mit einer nicht alltäglichen Idee kann die Pfarre Großhöflein aufwarten: Sie brennt mit ihren Zwetschken aus dem Pfarrgarten Schnaps für den guten Zweck. Denn mit dem Reinerlös aus dem Verkauf des Zwetschkenschnapses soll ein Teil des Pfarrheims renoviert und modernisiert werden, damit sich die Leute hier wohlfühlen.

„Wir haben einen sehr guten Schnapsbrenner im Ort, der sich und seine Familie sehr in der Pfarre engagiert. Bei einem Grillabend hatten wir dann die Idee zum Schnapsbrennen“, erzählt Großhöfleins Pfarrer Damian Prus von den Anfängen des Projektes.

Zwetschken werden als Schnaps verkauft

Und das Ganze hat neben der Teilfinanzierung der Pfarrheimmodernisierung noch einen weiteren Effekt: Das Obst aus dem Pfarrgarten wird verwertet. Immerhin stehen rund 25 Zwetschkenbäume darin.

„Niemand hat bislang das Obst geerntet. Es war schade, dass das Obst nicht genutzt wurde. Heuer haben wir gemeinsam mit den Eltern der Firmlinge die Zwetschken zusammengeklaubt und zum Brennen vorbereitet“, erzählt Pfarrer Prus.

Und vor Kurzem hat Christian Zöchmeister, der prämierte Schnapsbrenner, mit dem Brennen begonnen. Das Destillat ist bereits im Fass und wird demnächst zur Lagerung auf den Kirchturm gebracht. Laut Christian Zöchmeister soll der Schnaps bis zu drei Jahre im Turm „reifen“.