Karitativer Genuss: Edelbrand für Kirche. Die Zwetschken aus dem Pfarrhof kommen in flüssiger Form als Zwetschkenbrand der Sanierung des Pfarrhofes zugute.

Von Doris Fischer. Erstellt am 23. Oktober 2018 (16:30)
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Abgefüllt. Christian Zöchmeister, Pfarrer Damian Prus, Bischof Ägidius Zsifkovics, Künstlerin Hermine Schlag und Petra Zöchmeister (v.l.) präsentierten den Zwetschkenbrand der Pfarre Großhöflein.
Doris Fischer

Die Zwetschken im Pfarrgarten sollen nicht verkommen. Daher haben Pfarrer Damian Prus und Edelbrandbrenner Christian Zöchmeister die Idee geboren, aus den Zwetschken einen „Pfarrbrand“ zu machen. Firmkinder, Pfarrgemeinderäte und freiwillige Helfer haben beim Sammeln geholfen.

Der Brand wurde nun fast ein Jahr lang auf dem Kirchturm gelagert. „Die Kirche ist der richtige Ort für das Beten. Aber jedes gute Produkt, das man machen will, braucht die richtige Atmosphäre und eine Seele“, ließ Pfarrer Damian Prus wissen. Jetzt ging es an die Abfüllung. Zeichnet Christian Zöchmeister für den Brand verantwortlich, so gestaltete die ortsansässige Künstlerin Hermine Schlag die Etikette des Edelbrandes.

„Der Erlös aus dem Verkauf des Edelbrandes kommt der Renovierung des Pfarrhofes zugute“, betonen Petra und Christian Zöchmeister. Als ersten Kunden konnte die Pfarre Bischof Ägidius Zsifkovics gewinnen, der sich von der Idee begeistert zeigt.