„Pedibus“ und Co.: Initiativen für Fußweg in die Schule. Nicht mit dem Auto geführt, sondern zu Fuß sollen Volksschüler ihren Schulweg zurücklegen.

Von Doris Fischer. Erstellt am 17. August 2018 (06:59)
Symbolbild: Bilderbox
Schulweg. An Haltestellen warten Kinder, um gemeinsam zur Schule zu gehen.

Obwohl noch Ferienzeit ist, wird schon an das nächste Schuljahr gedacht. Denn Bürgermeister Heinz Heidenreich (SPÖ) ist es ein großes Anliegen, das vor rund einem Jahr ins Leben gerufene Projekt „Pedibus“ auf die gesamte Gemeinde auszudehnen.

Projekt Pedibus soll ausgeweitet werden

„An eigens eingerichteten Haltestellen treffen sich die Kinder und gehen dann gemeinsam mit einer erwachsenen Begleitperson zur Schule“, erklärt Bürgermeister Heinz Heidenreich das Projekt. Positiver Nebeneffekt des Pedibusses ist, dass die Kinder am Schulweg ihren Spaß haben können, wieder untereinander Kontakte knüpfen können und sich dabei auch noch bewegen.

„Und das Verkehrsaufkommen vor der Volksschule wird dadurch eingedämmt. Elterntaxis halten dann nicht mehr direkt vor der Schule“, versichert der Ortschef und ergänzt: „Und somit wird auch die Sicherheit vor der Schule erhöht.“

Eine Privatinitiative hat vergangenes Jahr das Projekt ab der „Ried Reisbühl“ ins Leben gerufen. „Eine zweite Linie über die B59, die Durchzugsstraße, wäre notwendig, um vom oberen Ort sicher in die Volksschule zu kommen“, so Heidenreich.