„Wohnwagendorf“: Tests für Erntehelfer. Erntehelfer, die auf das Ergebnis des Coronatests warten, sind in Wohnwägen am Ortsrand von Großhöflein untergebracht.

Von Doris Fischer. Erstellt am 04. September 2020 (05:22)
Kurzfristige Lösung. Damit Erntehelfer niemanden anstecken, wohnen sie zwei Tage im Wohnwagen. Dann geht es für sie in die Wohnung.
BVZ

Für Spekulationen und Gesprächsstoff sorgen derzeit die Wohnwagen entlang der Ödenburger Straße. Hinter vorgehaltener Hand heißt es, dass hier Wohnmöglichkeiten für Erntehelfer geschaffen werden, da aus dem geplanten Projekt, hier ein Containerdorf zu errichten, nichts geworden ist.

An all den Gerüchten ist laut Bürgermeister Heinz Heidenreich (SPÖ) nichts dran. Dass auf dem Grundstück Wohnwägen abgestellt sind, bestreitet Heidenreich nicht. Aber er nennt auch gleich den Grund dafür: „Es ist eine kurzfristige Sache. Hier sind Erntehelfer untergebracht, die auf ihr Corona-Test-Ergebnis warten“, versichert Bürgermeister Heidenreich. Genau genommen geht es um rumänische Erntehelfer, die zwar einen negativen Covid-19-Test aus Rumänien vorlegen, aber zur Sicherheit lässt sie ihr Chef, der Winzer Rudolf Krizan, erneut testen.

Und bis ein österreichisches Testergebnis vorliegt, sind die Erntehelfer im Wohnwagen untergebracht. Sofern ein negativer Bescheid vorliegt, werden sie, so Heidenreich, in ihre Wohnungen gebracht. „Ich bin dankbar, dass Rudi Krizan so handelt, und es zu keinen möglichen Ansteckungen im Dorf oder in den Wohnungen kommt. So können Cluster ausgeschlossen werden“, so Heidenreich.