Kulturverein Schützen mit Rückblick aufs Dorf

Der Kulturverein Schützen sammelte auch in diesem Jahr Interessantes aus der Geschichte der Gemeinde in einem Jahrbuch.

BVZ Redaktion Erstellt am 05. Mai 2017 | 06:07
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_6903833_eis18sj_schuetzenjahrbuch19.jpg
Veröffentlicht. Bürgermeister Roman Zehetbauer, Pfarrer Günther Kroiss, Obfrau Ilse Thurner und Anton Rauter.
Foto: Janisch

Bereits zum vierten Mal erstellte der Kulturverein Schützen ein Jahrbuch, in dem Geschichtliches aus Schützen präsentiert wird. Hauptautor war dabei Anton Rauter.

Auch in der vierten Ausgabe werden wieder verschiedenste Themen abgedeckt. Ein Kapitel beschäftigt sich mit „Kritzeleien“ auf einem rund zwei Kilometer langen Teilstück der Mauer zum Tiergarten nördlich der Gemeinde. „Hier findet man etwa vollständige Namen, Jahreszahlen, Kreuze und mehr.“

Anzeige

,Gehe mit der Zeit, aber komme von Zeit zu Zeit zurück“

Auch die „Fassadenheiligen“ finden ihren Platz in dem Buch. „Vor allem wird dabei auf ihre religiösen Hintergründe, aber auch auf die ,Geschichten‘ der Statuen geblickt“, so Rauter. Die Magyarisierung im 19. Jahrhundert sowie deren Auswirkungen auf die Menschen in Schützen sind ebenfalls ein Thema. Ein Kapitel erinnert mit Anekdoten von Weggefährten an Ehrenkapellmeister Ludwig Kleinl.

Die Motivation dafür, jedes Jahr ein solches Werk zu veröffentlichen, erklärt Obfrau Ilse Thurner: „Hier wird das Wissen weitergegeben und somit die Beziehung zur Heimatgemeinde vertieft. Ganz nach dem Satz ,Gehe mit der Zeit, aber komme von Zeit zu Zeit zurück‘.“

Dabei beginnt die Arbeit dafür schon Monate vor der Veröffentlichung des Jahrbuches. Die Themen werden von den Mitgliedern des Vereins besprochen und gesammelt, dann beginnt die Recherche und Ausformulierung der Kapitel.

Ende April erfolgte die Präsentation des Jahrbuchs, das im Gemeindeamt erhältlich ist.