Radln wie die Römer in Leithaprodersdorf. Drei Jahre begeben sich Wissenschafter auf die Suche nach einem Alten Römer rund um Leithaprodersdorf.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 13. Oktober 2019 (03:53)
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Franz Pennauer (Bürgermeister Deutsch Altenburg), Franz Sauer, Martin Radatz (Leithaprodersdorf), Leo Cecil und Katharina Paulhart, Direktor Juraj Barti und Igor Bazovsky (Museum Bratislava), Herbert Mihaly (Au), Violetta Reiter, Markus Nitzky (Loretto), Felix Medwenitsch (Hof).

Im Zuge eines EU-Interreg-Projektes, bei dem EU-Nachbarregionen thematische Kooperationen eingehen, besinnt sich Leithaprodesdorf seiner Römischen Vergangenheit. Projektziel ist der Aufbau eines archäologisch-historischen Themen-Radweges zwischen dem Brückenkopfkastell Iža-Leányvár (lat. Celemantia) und den Landgütern der Römischen Kaiserzeit von Leithaprodersdorf.

Ausgehend von dem in Leithaprodersdorf entdeckten Grabstein des Marcus Vinius Longinus, eines im Brückenkopfkastell Celemantia stationierten römischen Soldaten der Legio Prima Adiutrix soll sowohl analog als auch digital die Route nachgezeichnet werden, auf der M. V. Longinus nach seinem Ausscheiden aus der Armee reiste, als er sich als Veteran auf ein Gehöft im heutigen Leithaprodersdorf zurückzog, wo er bis zu seinem Tod lebte und auch begraben wurde.

Im Rahmen des Projektes werden Fundmaterialien in verschiedenen Gemeinden am Radweg gesichtet, gereinigt und restauriert. Es werden Informationstafeln, eine Radwegbroschüre, eine Fachbroschüre und eine eigene Homepage erstellt, um die Öffentlichkeit besser von den archäologisch/historischen Besonderheiten am Radweg zu informieren.

Die Gemeinde Leithaprodersdorf übernimmt die Funktion des Leadpartners, als Projektpartner auf slowakischer Seite steht das Slowakische Nationalmuseum zur Verfügung.