Erste Bank schließt, Kunden weichen nach Eisenstadt aus. Mit 1. April ist die Erste Bank in Hornstein Geschichte. Kunden müssen ab dann nach Eisenstadt ausweichen.

Von Doris Fischer. Erstellt am 06. März 2017 (05:37)
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Bankgeschäfte. Nach der Schließung des Postamtes folgt nun die Erste Bank. Raiffeisen bleibt mit ihrer Filiale in Hornstein. Foto: Privat/Schmidt
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Kein Aprilscherz: Die Erste Bank in der Rechten Hauptzeile wird es mit 1. April nicht mehr geben. Davon zeugt ein Plakat an der Eingangstür. Denn mit Anfang April können alle Bankgeschäfte nur mehr in der Filiale in Eisenstadt getätigt werden.

Erste Mitarbeiter gehen demnächst in Pension

Nicht gerade erfreut zeigt man sich darüber in der Gemeinde. „Das ist ein Thema, das wir leider nicht ändern können und nicht in unserer Macht liegt. Denn die Bank hat das beschlossen“, stellt Bürgermeisterin Judith Pratl (SPÖ) mit Bedauern fest und ergänzt: „Die Gemeinde wurde über das Vorhaben der Zentrale erst informiert, als die Briefe an die Kunden schon draußen waren.“

Vor allem ältere und nicht mehr mobile Menschen seien von der Schließung betroffen, so Pratl. „Nicht alle Kunden können nach Eisenstadt fahren oder haben einen Computer für Telebanking zu Hause“, merkt Pratl an. Zum Glück ist in Hornstein noch ein anderes Bankinstitut ansässig.

„Die Filiale war wenig frequentiert und noch dazu gehen die zwei Mitarbeiter demnächst in Pension“, begründet Karin Berger, Sprecherin der Erste Bank, die Übersiedlung.