Extremes Geburtstags-Geschenk: Auf zwei Rädern durch Australien

Erstellt am 13. Jänner 2023 | 05:41
Lesezeit: 2 Min
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Der 44-jährige Hornsteiner Martin Koppi radelt derzeit von Perth an der Ostküste bis Port Macquarie an der Westküste Australiens. Insgesamt gilt es für ihn im australischen Hochsommer 4.500 Kilometer zu bewältigen.
Foto: zVg
Der Hornsteiner Martin Koppi ist mit dem Mountainbike durch ganz Australien unterwegs. Extremer geht es kaum: 4.500 Kilometer und Temperaturen bis zu unglaublichen 61,1 Grad. Bis Ende Jänner ist der 44-Jährige noch in „Down Under“.
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Mit 44 Jahren, könnte man meinen, weiß man Ruhe und Entspannung schon mehr zu schätzen, als in jungen Jahren. Martin Koppi aus Hornstein hält von dieser These scheinbar wenig. „Ich wollte ein unvergessliches Geburtstagsgeschenk haben“, erklärt der Extremradler. Daher schenkte er sich selbst die Erfüllung eines lang gehegten Traumes: Eine Rad-Tour durch Australien. Seit 5. Dezember ist der 44-Jährige bereits im australischen Outback unterwegs.

Erschwerend hinzu kommt dabei, dass auf der südlichen Hemisphäre aktuell Hochsommer herrscht. Ins Schwitzen kommt Koppi daher nicht nur angesichts der 4.500 Kilometer, die es zu bewältigen gibt, sondern vor allem wegen der sengenden Hitze. „Die maximale Temperatur bisher waren 61,1 Grad Celsius“, schildert er der BVZ etwa zur Halbzeit.

Rückendeckung von Familie und Arbeitgeber

Ohne Unterstützung wäre das ambitionierte Unterfangen freilich nicht möglich. Seine Familie und auch sein Chef erfüllten ihm den Wunsch nach dieser Auszeit. Zudem steht Koppi auch ein Begleitfahrzeug zur Verfügung, dass von seinem Vater gefahren wird. „Er transportiert die Verpflegung und die Zelte“, ist Koppi dankbar.

Eigentlich hätte die Tour schon zum 40. Geburtstag und nicht im australischen Hochsommer stattfinden sollen. Doch mehrmals kam etwas dazwischen, auch Corona pfuschte dem Hornsteiner ins Handwerk. Seit Anfang Dezember ist er nun mit dem Mountainbike von Perth bis nach Port Macquarie an der Ostküste Australiens unterwegs.

Für Ende Jänner ist die Zielankunft geplant. „Danach werde ich noch ein Monat Urlaub in Australien machen und ein paar Leute besuchen, die ich bei der Tour kennengelernt habe“, freut sich Koppi auch schon auf die Erholung nach den Strapazen. Trotz körperlicher Höchstanstrengung verspricht er: „Es wird ganz sicher nicht die letzte Reise dieser Art gewesen sein.“

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