62 Mio. Euro für Ausbau der Raaberbahn

Erstellt am 15. Februar 2022 | 11:17
Lesezeit: 2 Min
Raaberbahn
Investitionskampagne der Raaberbahn startet.
Foto: zVg Raaberbahn
In den nächsten Jahren werden 62 Mio. Euro in den Ausbau der Raaberbahn investiert, darauf habe man sich im Dezember verständigt, erklärte Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) am Dienstag bei einem Besuch am Bahnhof Wulkaprodersdorf (Bezirk Eisenstadt Umgebung).
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Die Investitionen sollen die Raaberbahn noch klimafreundlicher machen, investiert wird etwa in neu energiesparende Triebwagen oder die Elektrifizierung der Strecke.

Der ÖBB-Rahmenplan 2022-2027 sieht insgesamt 18,2 Mrd. Euro Bahn-Investitionen vor, für Privatbahnen wie die Raaberbahn gebe es zusätzlich eine halbe Mrd. Euro. Fließen sollen die Mittel etwa in moderne Zuggarnituren, bessere Takte und attraktivere Bahnhöfe.

Auch jener in Wulkaprodersdorf wird ausgebaut, so sollen etwa weitere Fahrradboxen und E-Ladestationen dazu kommen. Die Raaberbahn ist hier seit 1933 tätig und beschäftigt am Standort 190 Mitarbeiter, das Unternehmen feiert dieses Jahr sein 150-Jahr-Jubiläum. Laut den Grünen wird bei diesem Bahnhof auch eine Überdachung der 350 Parkplätze mit Photovoltaik-Anlagen angedacht.

Auf der Strecke Deutschkreutz-Sopron-Wulkaprodersdorf-Wien gibt es künftig 21 Verbindungen pro Richtung an Werktagen und in der Hauptverkehrszeit einen Halbstundentakt. Drei neue Züge seien bereits seit Oktober 2021 in Betrieb, ab 2. Mai stünden den Pendlern fünf weitere moderne Garnituren zur Verfügung, so Hana Dellemann, Generaldirektorin Stellvertreterin der Raaberbahn.

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