Stadt Eisenstadt fördert nun „Sportbotschafter“

Erstellt am 26. Mai 2022 | 04:15
Lesezeit: 2 Min
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S wie sportlich. Bürgermeister Thomas Steiner mit den Sportbotschaftern der Landeshauptstadt: 800 Meter-Läuferin Caroline Bredlinger, Radprofi Patrick Konrad und Hürdenläufer Niklas Strohmayer-Dangl.
Foto: Wagentristl
Im Rahmen des Jahres des Sports hat die Landeshauptstadt eine neue Förderschiene für Spitzensportler ins Leben gerufen.
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Die „Sportstadt Eisenstadt“, so das neue Branding der Landeshauptstadt, setzt zur bestehenden Unterstützung für den Breitensport künftig auch auf finanzielle Zuschüsse für Spitzensportler.

Vergangene Woche präsentierte Bürgermeister Thomas Steiner die Pläne dafür auf der Leichtathletikanlage in Anwesenheit der ersten „Sportbotschafter“: Tour de France-Etappensieger Patrick Konrad sowie die Leichtathleten Niklas Strohmayer-Dangl (Leichtathletikakademie Eisenstadt) und Caroline Bredlinger (Laufteam Burgenland Eisenstadt).

Die Sportförderung gibt es ab sofort in zwei Kategorien. Die Kategorie A mit Zuschüssen von 5.000 Euro jährlich, die es ausschließlich für eine Olympiateilnahme oder eine Top-fünf-Platzierung bei Weltmeisterschaften gibt.

Für eine Förderung der Kategorie B, bei der es 2.500 Euro pro Jahr gibt, braucht es einen Staatsmeistertitel oder eine Medaille bei den Europameisterschaften. Außerdem kann der Stadtsenat bei besonderen internationalen Großereignissen etwa Grand Slam Tennis ATP-Turniere, Golf PGA Tour oder etwa der Tour de France Förderungen von bis zu 1.500 verteilen. Selbiges gilt im Behinderten- oder Nachwuchssport.

„Ihre Erfolge wirken auf das Image der Stadt und tragen so sehr wesentlich zum positiven Bild in der Sportwelt bei“, erklärt Steiner den Benefit für die Gemeinde und wies dabei auch auf die generellen Sportausgaben der Landeshauptstadt in den letzten zehn Jahren hin: 14 Millionen seien in den Erhalt der Sportanlagen geflossen, fünf weitere Millionen in die Infrastruktur, von der Leichtathletikanlage über die Kletterwand bis zum Skatepark, geflossen. Mit den 2,5 Millionen Euro, die seit 2012 an Vereinsförderungen freigemacht wurden, ergebe das ein Sport-Investitionsvolumen von 21 Millionen Euro.

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