Betreute Wohngemeinschaft für selbstbestimmtes Leben. Seit zehn Jahren gibt es die Betreute Wohngemeinschaft für Erwachsene mit Behinderung von "Rettet das Kind".

Von Nina Sorger. Erstellt am 11. Oktober 2016 (12:33)
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Einen besonderen Grund zum Feiern hatte die Betreute Wohngemeinschaft von Rettet das Kind in Eisenstadt: Seit zehn Jahren werden hier Menschen mit Behinderungen darin unterstützt, ein weitgehend selbstständiges Leben zu führen. Begangen wurde dies mit einem Tag der offenen Tür, wo Interessierte einen Einblick in das Leben der Wohngemeinschaft erhielten.

„Unsere Bewohner sind Menschen mit intellektueller Behinderung ab dem vollendeten 18. Lebensjahr, die selbstständig genug sind, sich in einer Wohngemeinschaft zurechtzufinden“, erklärt die pädagogische Leiterin Margot Schlaffer.

Derzeit wohnen zwölf Männer und Frauen in der Wohngemeinschaft. Jeder hat sein eigenes Reich. Margot Schlaffer gibt mit ihrem Team aus sechs Betreuern rund um die Uhr Unterstützung, wo sie benötigt wird: „Unsere Bewohner richten sich ihre Zimmer selbst nach ihren Vorstellungen ein und sind auch selbst für die Zimmer verantwortlich, etwa dafür, diese sauberzuhalten. Wir trainieren alltägliche Tätigkeiten, kochen gemeinsam.“

Die Freizeit gestalten die Bewohner weitgehend selbstbestimmt. Es gibt gemeinsame Ausflüge und Urlaube. Ziel der Betreuung und des gemeinsamen Trainings ist letztendlich, die Klienten, soweit möglich, fit für selbstständiges Wohnen in einer teilbetreuten Wohnung zu machen.