St. Margarethens „Rettet das Kind“-Wohnheim ist 10

Das „Rettet das Kind“-Wohnheim in St. Margarethen für schwer- und mehrfachbehinderte Menschen feierte Geburtstag.

BVZ Redaktion Erstellt am 23. November 2019 | 06:08
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„Wir sind eine große Familie“, sangen die Klienten und das Betreuer-Team bei der Zehn-Jahres-Feier von „Rettet das Kind“ in ihrem Haus in St. Margarethen. Passender hätte die selbstlose Tätigkeit des Betreuer-Teams nicht beschrieben werden können, waren sich die Festgäste der vergangenen Woche sicher.

„Psychisch wie physisch unglaubliche Herausforderung“

Das vom Verein „Wir leben“ initiierte und von „Rettet das Kind“ Burgenland betriebene Tages- und Wohnheim in St. Margarethen ist nun schon seit zehn Jahren Betreuungsstätte und Zuhause für schwer- und mehrfachbehinderte Menschen.

Bei der Zehn-Jahres-Feier dankte Soziallandesrat Christian Illedits gemeinsam mit Franz Schneider, dem Obmann des Vereins „Wir leben“, Walter Paulhart, dem Generalsekretär von „Rettet das Kind“ Österreich, und „Rettet das Kind“-Präsident Karl Semlitsch den Mitarbeitern und Vereinsmitgliedern für ihr Engagement im Sinne der Klienten.

Schneider erklärte den nicht ganz einfachen Werdegang des Hauses (siehe weiteer unten), Semlitsch betonte die „psychisch wie physisch unglaubliche Herausforderung der Rund-um-die-Uhr-Betreuung von Menschen mit schweren Behinderungen“.

Illedits erklärte: „Wir haben im Burgenland 37 Einrichtungen dieser Art und beinahe 1.000 Menschen sind in Betreuung. Die Menschen, die hier arbeiten, haben einen Beruf gewählt, der eine Berufung ist.“

Auch Alfred Kollar, Obmann des Bauträgers OSG, blickt gern zurück: „Als wir 2007 gefragt wurden, ob wir uns der für uns spannenden Aufgabe dieses Baues stellen wollen, war klar: Dieses Heim muss es geben. Es ist die intensivste Einrichtung, die wir je gebaut haben.“