Volksschulen werden zusammengelegt. Gerlinde Kugler wird ab dem kommenden Schuljahr die Volksschulen Kleinhöflein und St. Georgen leiten.

Von Doris Fischer. Erstellt am 18. Juli 2018 (05:07)
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Doppelfunktion. Gerlinde Kugler wird sich um die beiden Volksschulen kümmern.
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Auf eine Neuerung müssen sich die Kleinhöfleiner und die St. Georgener ab dem kommenden Schuljahr einstellen: Durch den Pensionsantritt der St. Georgener Volksschuldirektorin Gudrun Fritz, werden die beiden Volksschulen unter eine Leitung gestellt. „Eine Direktorin wird sich um beide Standorte kümmern. Gleichzeitig wird es eine Standortbeauftragte geben, die sich um die Anliegen und Anfragen der jeweiligen Schule kümmert“, stellt Bildungsdirektor Heinz Josef Zitz fest.

Aufgehört. Gudrun Fritz hat sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
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Bereits im abgelaufenen Schuljahr konnte St. Georgens Direktorin Gudrun Fritz Erfahrung sammeln. Sie hat während des Sabbatjahres von Gerlinde Kugler auch die Volksschule Kleinhöflein mitbetreut. „Es war nicht immer einfach durch das Hin- und Herfahren zwischen den beiden Schulen“, schildert Gudrun Fritz ihre Erfahrungen, die sie auch an Bildungsdirektor Zitz weitergegeben hat.

Ihr hat in diesem Jahr das Persönliche gefehlt. Jeweils zweieinhalb Tage war sie in ihrer Stammschule und in Kleinhöflein anwesend. „Ich habe mich immer auf mein Team verlassen können“, freut sich die langjährige Direktorin. Immerhin war sie mehr als 16 Jahre Direktorin in St. Georgen und über 40 Jahre als Lehrerin tätig.

Zwei Volksschulen unter einer Leitung

Nur mehr auf die Leitung der Schulen konzentrieren wird sich Gerlinde Kugler, die Direktorin der Volksschule Kleinhöflein. Als Leiterin wird sie nämlich vom Unterrichten befreit. „Es gibt Bestrebungen, ab einer gewissen Größe der Schule diese zusammenzulegen und eine gemeinsame Verwaltung zu haben“, beschreibt Gerlinde Kugler die Neuerung und ergänzt: „Ich bin somit für die Leitung freigespielt.“

Während ihrer Abwesenheit wird es an der jeweiligen Schule Ansprechpartner geben, an die sich Eltern oder Lehrer mit Anliegen wenden können. Es sei nicht so, dass niemand vor Ort wäre. „Ich bin sowieso telefonisch immer erreichbar“, versichert die neue Volksschulleiterin Kugler.

Kontakt mit der Schule und den Lehrern halten will auch Gudrun Fritz in ihrer Pension: „Ich werde auf einen Kaffee vorbeischauen.“ Aber jetzt einmal will sie sich in der freigewordenen Zeit ihren Enkelkindern widmen, bis diese groß sind.