Die Politiker sind das Christkindl

Werner Müllner über Gebühren und Geschenke.

Nina Sorger
Nina Sorger Erstellt am 21. Dezember 2016 | 06:03
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Es begab sich in diesen Tagen… Nein, nicht das Weihnachtswunder, sondern in den Orten finden Gemeinderatssitzungen statt, in denen das Budget beschlossen wird. Darin enthalten sind alle Projekte, die 2017 gestartet werden sollen.

Ebenso werden die Gebühren für Kindergarten, Tagesheim, Friedhof und für einiges andere beschlossen. Und so mancher denkt sich nun, dass schon Tage vor dem Heiligen Abend das Christkind gekommen sei. Nahezu alle Wünsche der Bürger werden – zumindest am Papier des Budgets – erfüllt.

Egal, ob Asphalt für die Schotterstraße, der Umbau der Schule oder Geld für den Sportplatz… alles geht in Erfüllung. Und damit sind die Überraschungen noch nicht vorbei: In kaum einer Gemeinde werden die Gebühren erhöht und mancherorts werden auch gleich noch die Förderungen für die Vereine erhöht.

Doch die Bürger müssen enttäuscht werden: Es handelt sich um keine Präsente, sondern um Wahlzuckerl. Anfang Oktober werden die Bürgermeister neu gewählt und sicherheitshalber werden jetzt schon die ersten „Geschenke“ präsentiert.