Ist nach der Pandemie vor der Pandemie?

Erstellt am 17. März 2022 | 05:14
Lesezeit: 2 Min
Freiheiten genießen, so lange sie frei bleiben.

Was wir an unserer „alten Normalität“ hatten, wissen wir erst so richtig, seit wir uns mit der „neuen Normalität“ abfinden mussten. Seit sich das Corona-Virus Stück für Stück (oder: Mutation für Mutation) in das gemeine Grippe-Virus verwandelt, bekommen wir unsere alten Freiheiten wieder. Konkret heißt das, dass unser Brauchtum wieder gefeiert werden kann, wir endlich wieder so sein dürfen, wie wir eben sind.

So helfen drei Jugend-Jahrgänge in St. Georgen mit, damit der Georgikirtag endlich wieder stattfinden kann. Und in Trausdorf erinnert der Sautanz daran, dass wir einmal ein sehr armes Volk waren, das nur alle heiligen Zeiten Fleisch bekommen hat. Wenn dann im schon dritten Corona-Herbst die nächste Covid-Variante wohl oder übel kommen wird, ist die Politik hoffentlich diesmal drauf vorbereitet. Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei.