A3-Ausbau: Alle einig, nur nicht gemeinsam

Werner Müllner über den Ausbau der A3.

Erstellt am 28. Februar 2018 | 04:50
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Was wirklich verständlich ist, ist, dass niemand eine Autobahn vor der Tür haben möchte. Verständlich ist auch, dass jedermann so schnell wie möglich von A nach B kommen möchte. Am besten geht das, wenn man mit dem Auto unterwegs ist, zurzeit — und wohl auch in Zukunft — auf einer Autobahn. Genau so ein Stückerl Autobahn nervt gerade die Region.

Irgendwann wird es einen Lückenschluss von Eisenstadt nach Sopron geben müssen. Vor allem über das „Wann“ und natürlich auch über das „Wie“ die Autobahn laufen soll, protestierten kürzlich die Bürgermeister der Region.

Die SPÖ-Bürgermeister und Vizes der betroffenen Gemeinden trafen sich in Zagersdorf, um kundzutun, dass es kein OK für den Bau der Autobahn ohne Zustimmung der Gemeinden geben wird. Genau dasselbe forderten die ÖVP-Bürgermeister und deren Vizes in einer Aussendung.

Und nun fragt man sich: Was hindert die Politiker — egal welcher Partei — daran, dieses Statement gemeinsam abzugeben? Dann hätten die Bürger ganz einfach begriffen, dass es den Verantwortlichen um die Sache und nicht um die Partei geht.