A3: Wahl als eine Chance. Über das Thema Nummer eins im Bezirk: Verkehr.

Von Markus Wagentristl. Erstellt am 22. Januar 2020 (04:34)

Die Regionalpolitik ist vielleicht nicht die spannendste Ebene der Politik, aber dafür die unmittelbarste, direkteste Ebene unserer Demokratie. Was hier beschlossen wird, spüren die Bürger schnell und am eigenen Leibe.

Das beste Beispiel ist ein zu befürchtender Autobahn-Ausbau. Was kurzfristig toll klingt, lockt schnell den (Schwer-) Verkehr an wie das Licht die Gelsen. Die Zeitersparnis am Weg nach Wien ist dann weg. Was bleibt ist Lärm- und Feinstaubbelästigung.

Ein Ausbau der Schiene wäre erstmalige teurer, langfristig für Land und Gemeinden aber günstiger, wie ein TU-Experte bestätigte (siehe Seite 29).

Der Ansturm zum Info-Abend bestätigte einmal mehr die bereits bestehenden Beschlüsse der Gemeinderäte von Wulkaprodersdorf, Klingenbach und Siegendorf, die den Bau der A3 an die Grenze mit überwältigender Mehrheit abgeleht hatten.

Bei der Wahl im 26. Jänner geht es in diesen Gemeinden darum: Welcher Partei traut der Wähler am ehesten zu, diesen umstrittenen A3-Bau zu verhindern?

Was ist Ihre Meinung? Reden wir darüber: m.wagentristl@bvz.at

Umfrage beendet

  • Was müsste passieren, damit ihr vom Auto auf die Schiene wechselt?


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