„Besseres“ statt „Neues Normal“. Markus Wagentristl über die positive Veränderung, die wir bewahren müssen.

Von Markus Wagentristl. Erstellt am 16. April 2020 (03:17)

Normalität plus Mundschutz. Diese Formel beschreibt das Bild, das am vergangenen Dienstag in den Baumärkten, Einkaufszentren und kleinen Geschäften Eisenstadts vorherrschte. Das ist gut, einfach zur Normalität zurückkehren sollten wir aus zwei Gründen nicht.

Einerseits der medizinische Grund: Wenn wir jetzt nicht aufpassen, steigt die Ansteckungsgefahr mit dem Virus wieder und unsere Mühen waren vergeblich.

Andererseits: Unsere „neue Normalität“ ist in vielen Bereichen besser als die alte.

Es ist ein Digitalisierungsschub durch die Gesellschaft gegangen, der kleinen aber feinen StartUp-Szene im Technologiezentrum noch viel Freude bereiten kann.

Auch unsere Bauern haben ihre jahrtausendealte Branche ordentlich renoviert. Die vielen entstandenen Hofläden (siehe Artikel rechts) sind ein Verkaufs-Hit.

Abschließend der soziale Aspekt: Wir sind näher zusammengerückt. Und das trotz Distanz. Diese „neue Normalität“ gilt es zu bewahren, während wir so viel wie möglich von der „alten Normalität“ zurückgewinnen.