„Brand aus“ am Behördenweg. Werner Müllner über die Sorgen nach dem Brand.

Von Nina Sorger. Erstellt am 01. Februar 2017 (05:50)

Die Ursache für den Großbrand der Vorwoche in Wimpassing, bei dem 600 Helfer im Einsatz standen ( die BVZ hatte berichtet ), ist gefunden: Arbeiter einer externen Firma wollten eine vereiste Wasserleitung auftauen. Wahrscheinlich haben Unglück und physikalische Gesetze zusammengespielt und zu dem Großbrand geführt. Die Ursache ist geklärt, der Schaden bleibt.

Nicht nur der finanzielle Schaden — erste Schätzungen belaufen sich auf drei Millionen Euro — machen Betriebsinhaber Josef Zbytovsky große Sorgen. Am Sonntag nach dem Brand kamen die Mitarbeiter weinend zu dem Schutthaufen, der mal ihre Firma war und fürchteten um ihren Arbeitsplatz. Ganz beruhigt können die Damen und Herren nicht werden. Für die Neuerrichtung der Halle müssen alle Behördenwege gegangen werden, so als ob eine neue Firma entstehen würde, befürchtet der Unternehmer.

Zbytovsky und seine 20 Mitarbeiter haben nicht nur den Schaden, sondern auch Behördenwege vor sich. Aber so, wie die 600 freiwilligen Helfer beim Brand, werden auch die Zuständigen bei den Ämtern zupacken und bald gemeinsam mit dem Unternehmer die Neueröffnung feiern.