Demokratie ist viel Arbeit. Über eine Mühe, die es uns allen wert sein sollte.

Von Markus Wagentristl. Erstellt am 15. Januar 2020 (04:18)

Ein Parlament sollte ja immer die Bevölkerung repräsentieren. Da braucht es Landwirte, Arbeiter, Angestellte, Jung und Alt.

Wenn wir uns aber die Kandidatenlisten der Parteien im Bezirk anschauen, sieht man, dass öffentlich Bedienstete besonders stark vertreten sind. In anderen Berufsgruppen wird es immer schwerer, neben einer oft schon 50-Stunden-Woche, der Familie, den Freunden und der Vereins-Tätigkeit noch Zeit für die Politik zu finden.

Wie es die Arbeiter und Angestellten aus der Privatwirtschaft oder die Landwirte dennoch schaffen, ist auf Seite 10 und 11 nachzulesen. Die Aktivisten an der Basis sorgen dafür, dass die Politik eben dort bleibt: An der Basis. Und nicht abhebt.

Daran kann man sich ein Beispiel nehmen und auch Zeit in unsere Demokratie investieren. Sei es auch nur, um nach den Sport- auch Politik-Artikel zu lesen.

Was ist eure Meinung dazu? Schreibt mir: m.wagentristl@bvz.at