Der Seele Leben einhauchen. Werner Müllner über zermürbende Kritik an Eisenstadts Innenstadt.

Von Nina Sorger. Erstellt am 05. Juli 2017 (05:27)

„Die Innenstadt ist die Seele einer Stadt“ philosophierte Bürgermeister Thomas Steiner bei der Präsentation der neuen Allianz für die Innenstadt. Durch noch engere Zusammenarbeit von Unternehmern, Stadt, Vermietern und Veranstaltern sollen Probleme gleich im Vorfeld vermieden werden. „Es gibt keine Parkplätze“, „Die Innenstadt stirbt aus“, diese Sätze werden Kritiker der Innenstadt nicht müde, immer wieder zu beten.

Derzeit gibt es vonseiten der Stadt 400 Kurzparkplätze und 350 Tagesparkplätze in Zentrumsnähe. Also „Es gibt keine Parkplätze“ wäre damit abgehackt. „Die Innenstadt stirbt aus“ – jeder, der sich in der Innenstadt ansiedeln will, wird mit offenen Armen empfangen. Dass manche Hausbesitzer auf Mieten der 70er-Jahre – nur halt in Euro – beharren, kann kein Stadtmarketing ändern, aber es gibt genug Flächen in anderen Häusern.

Welche Kritik man immer finden will – sie tut nichts anderes, als der Seele das Leben auszuhauchen. Das wollen jene, die von und in der Innenstadt leben, sicher nicht und sollten umso mehr zusammenrücken und nicht zulassen, dass ihr Lebensmittelpunkt besudelt wird.