Die Mü ist tot, es lebe die Mü

über regionale Identität und die Cselley Mühle im Umbruch

Erstellt am 13. Januar 2022 | 05:58
Lesezeit: 1 Min

So gut wie jeder Nordburgenländer hat wohl die eine oder andere nostalgische Anekdote zur Cselley Mühle zu erzählen. Von den wilden Anfangsjahren über die ersten Schritte von heutigen Musik- und Kabarett-Stars bis zu den Klassikern zu Weihnachten und Ostern. Das erste Mal „Fortgehen“, die kleinen Dramen und die großen Emotionen. Das alles ist für viele untrennbar mit der „Mü“ verbunden.

Im Vorjahr beschäftigte sich ein Künstlerkollektiv vor Ort mit dem Thema „regionale Identitäten.“ Wie passend, ist doch die „Mü“ selbst ein wichtiger Bestandteil davon. So erklärt sich auch, weshalb der Umbruch und der Umbau in der Cselley Mühle viele (junge) Menschen emotional so berührt. In Zukunft wird wohl genau darauf geachtet werden, dass dieser Teil unserer regionalen Identität nicht für Profit und Prestige geopfert wird. Noblesse gibt es auch anderswo, Jugend- und Subkultur (fast) nur noch hier.