Die Zukunft sollte bald beginnen. Nina Sorger über Eisenstadts Zukunftsfitness.

Von Nina Sorger. Erstellt am 28. März 2018 (04:27)

Die Landeshauptstadt ist in Sachen Zukunftsfitness die drittbeste Region Österreichs – so will es das Zukunftsranking der Pöchhacker Innovation Consulting GmbH. Mit vielen Betriebsgründungen, der höchsten Arbeitsplatzdichte Österreichs und einer hohen Lebensqualität in der medizinischen Versorgung gibt es ja eigentlich nicht viel zu meckern – vor allem wenn man bedenkt, dass dieses Ranking auch die vorausberechnete Entwicklung der Stadt berücksichtigt.

Auch wenn man sich die Realität hinter der Studie anschaut, merkt man: Die Stadt ist im Aufwind. Die Betriebsgebiete an den Stadträndern florieren, und auch in der Innenstadt und in den vergangenen Jahren eher ausgehöhlten Abschnitten der Stadt siedeln sich wieder Geschäftsleute an – vom Barbier bis zur Trachtenmode.

Dem Wunsch der Eisenstädter nach Kinderfreundlichkeit wird mit der Errichtung eines Indoor-Spielplatzes Rechnung getragen. Lediglich beim geplanten Kino – sicherlich ein Faktor, der im Hinblick auf die Entwicklung der Stadt berücksichtigt wurde – zieht sich die Umsetzung noch hin. Bleibt zu hoffen, dass hier die Zukunft bald beginnt.